Projekt: Mein Weg zum schwarzen Gürtel

Hallo lieber Leser,
hallo liebe Leserin,

schön dass du auf mein Seite gefunden hast. Um was geht es hier? Dies ist ein kleiner Blog in dem ich meinen Weg zum schwarzen Gürtel in Karate beschreiben möchte. Nebenher werde ich alle Themen rund um den Kampfsport, die mir über die Füße laufen und gefallen hier veröffentlichen.

Ich und Karate?

Vor mehr als 30 Jahren habe ich als kampfsportfilmgeschädigter Junge mit Karate angefangen und konnte schnell Fortschritte machen. Das Highlight der damaligen Trainingszeit war der 2. Platz bei der Karate-Vereinsmeisterschaft. Leider habe ich diese Urkunde nicht mehr aber damals war ich sehr stolz auf diese Leistung.

Was ist dann passiert?

Ich war in einem Trierer Verein. Den Namen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen, da sich dort einiges ereignet hat was nicht korrekt war. Damals hatte man keine wirkliche Auswahl. Man musste das wählen was örtlich am nächsten war. Und so viele Vereine gab es zu dieser Zeit auch nicht. Auf jeden Fall war dort eine Trainerin die mich unter ihre Fittiche genommen hatte. Mit ihr war das Training ein reines Vergnügen. So hatte ich mir ein gutes und erfolgreiches Training vorgestellt. Hätte sich an der Situation damals nichts geändert, dann wäre ich sicher schon Besitzer eines schwarzen Gürtels. Denn an der Motivation und an der Leistung hat es nicht gelegen. Aber wer mich kennt weiß, dass in der Planung meines Lebens nichts so wirklich glatt gelaufen ist wie ich es gerne wollte. So wurde meine Mentorin „leider“ schwanger und konnte mich nicht weiter trainieren. Als Alternative blieb mir nur der damalige Trainingsleiter ( Ich weiß jetzt leider nicht mehr ob es die Bezeichnung Sensai damals schon so gab ) mit dem ich mich so gar nicht verstand. Das ich mit jemandem nicht auskomme gibt es nur ganz selten aber dieser Typ war so ein Fall. Er drohte uns ( meinem Schulkollegen Dirk S. und mir ) mit Prügel und Strafen wenn wir nicht Training teilnehmen würden. Aus irgend einem Grund, ich erinnere mich leider nicht mehr genau, konnte ich einige Tage nicht am Training teilnehmen und mir wurde von den anderen Schülern mitgeteilt, dass unser Trainer wohl stinksauer war. OK, ich war 12 oder so und der Typ hatte einen schwarzen Gurt, also habe ich mir als kleiner Pimpf in die Hosen gemacht und mich nicht mehr zum Training getraut. Das war dann auch das Ende meiner Karate-Karriere.

Warum jetzt wieder Karate?

Eigentlich habe ich die gelernten Inhalte nie vergessen und auch zwischendurch über all die Jahre immer und immer wieder mit den Techniken rumgealbert. Als wir uns dazu entschlossen, für meinen Sohn an einem Probetraining teilzunehmen und gerade ein Anfängerkurs in der Nachbarortschaft angefangen hat, war der Funke wieder da und das Feuer wurde entfacht. Ich war dann bei einer Trainingseinheit als Zuschauer dabei und es hat mich sofort gepackt dort wieder einzusteigen. Da das Laufen ( siehe www.laufportal.net ) aber an erster Stelle meiner sportlichen Aktivitäten steht war mir erst nicht klar wie ich 2 Sportarten in meine „Freizeit“ integrieren soll. Aber dank meiner überaus verständnisvollen Frau ist mir auch die Integration der beiden Trainingstage gelungen.

Warum blogge ich das?

In erster Linie soll es eine Art Tagebuch für mich darstellen um später einmal zu schauen wie denn der Weg so war aber natürlich lasse ich alle die es Interessiert, wie bereits auf dem Laufportal, gerne an meinem Weg teilhaben.

Stay tuned…