Zweite Prüfung: Gelbgurt

Es ist in letzter Zeit etwas stiller in diesem Blog geworden. Das liegt einerseits daran, dass ich aktuell vollkommen zeitlich überlastet bin und andererseits daran, dass es aus rechtlichen Gründen nicht einfach ist zu jedem Training was zu posten. Wer mich und meinen Laufblog kennt weiß, dass ich gerne Videos von meinen Trainings poste. Das ist hier aber ( ich habe es schonmal geschrieben ) nicht möglich da ich ja kein Einzeltraining mache und ja auch nicht die ganze Trainingstruppe filmen dürfte. Aber ich poste das was wichtig ist.

Prüflinge Dojo Föhren
Prüflinge Dojo Föhren zusammen mit Sensei Ferdinand Matl und Sensei Robert Lentes

Am vergangenen Dienstag war wieder ein Prüfungstag angesetzt. Diesmal für den Gelb-Gurt. Es war ein sehr warmer Tag und mir war klar, dass diese Prüfung wieder ein paar Liter ( ja ich übertreibe ) Schweiß kosten wird. Nicht weil ich aufgeregt war, sondern weil ich in meinem dicken Karateanzug auch noch flauschig warm eingepackt war. Ich muss mal googlen ob es einen Karate-Gi mit eingebauter Wasserkühlung gibt.

Geprüft wurden wir in folgenden KIHON-Techniken:

– OI-ZUKI-CHUDAN
– JODAN-UKE
– GEDAN-BARAI
– SOTO-UKE
– GYAKU-ZUKI-CHUDAN
– CHUDAN-UKE
– SHUTO-UKE
– MAE-GERI / OI-ZUKI
– MAE-GERI / GYAKU-ZUKI

Dazu kamen dann folgende TRITT-Techniken:

– MAE-GERI
– KIN-GERI
– FUMI-KOMI
– MAWASHI-GERI

Urkunde - bestandene Prüfung - Gelbgurt
Urkunde – bestandene Prüfung – Gelbgurt

Als Partnertechniken wurde das KIHON SANBON KUMITE abgefragt und zu guter letzt mussten wir die 1. Kata, die Pinan Nidan bewältigen. Ich denke, dass ich die gestellten Aufgaben eigentlich ganz gut lösen konnte. Alle Teilnehmer in meiner Gruppe haben die Prüfung bestanden und konnten sich über eine neue Gürtelfarbe freuen. Jetzt steht das Erlernen der 2. Kata, die Pinan Shodan, an. Sie wirkt im Moment etwas schwerer aber mit genug Übung und Training wird sich wohl auch dieser fiktive Kampf erlernen lassen.

Wie erwartet verloren

Heute war ja das Turnier der Shorinji Budo Union in Schweich bei dem ich ja vielleicht etwas zu übermütig meine Teilnahme zugesagt hatte.

Der Aufbau ging fix

Ich habe natürlich bei Auf- und Abbau geholfen. Das verlegen der Matten ging recht schnell und somit konnte das Turnier fast pünktlich beginnen.

Ich war in meiner Gruppe als erstes dran und musste die Kata „Pinan Nidan“ ausführen. Die Nervosität war groß aber für mein Gefühl ist sie mir ganz gut gelungen aber die Konkurrenz war zu mächtig und ich bin bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Es war fast so zu erwarten, da ich ja erst vor einem halben Jahr zum Verein gestoßen bin. Bin ich enttäuscht? Klar. Ich wäre schön gerne zumindest eine Runde weiter gekommen. Aber ich kenne ja das Gefühl der ewige Letzte zu sein.

Einige meiner Anfängerkollegen in den jüngeren Jahrgängen konnten sogar einige Pokale gewinnen und ich glaube im ganzen lag der Dojo Föhren nicht so schlecht.

Fazit: weiter üben und dann vielleicht im nächsten Jahr nochmal versuchen.

Einen ganzen Haufen Fotos ( leider nur vom Kampfbereich 1 ) konnte ich machen und sind auf meinem Fotoportal Fotoxy.de zu finden.

Weißgurt-Prüfung bestanden

Kerstin L. hat die Prüfung zum 1.Dan Schwarzgurt bestanden

Zuerst mal von den wichtigen Ereignisse berichten. Unser Vereinsmitglied vom Dojo Föhren, Kerstin L., hat die Prüfung zum 1. DAN Schwarzgurt bestanden. Dazu auch an dieser Stelle meine herzlichsten Glückwünsche. Das muss doch wirklich ein erhabenes Gefühl sein. Ob ich das jemals erlebe? Abwarten … Bis dahin gibt es sicher keine Blogs mehr.

9. KYU – Prüfung

Am Mittwoch war ein ereignisreicher Tag nachdem ich aufgrund von zu viel Arbeit und einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf dem Heimweg in den letzten 14 Tagen kaum Sport machen konnte.

Da die erste Gürtelprüfung auf dem Plan stand habe ich mal pünktlich Feierabend gemacht und war sogar eine ganze Stunde zu früh am Trainingsort in Föhren.

Das Adrenalin der jüngeren Teilnehmer war deutlich zu spüren. Ich bin wohl aus dem Alter raus noch großartig aufgeregt zu sein. Abgefragt wurde ein Großteil der bisher erlernten Techniken. Insgesamt das was wir ohnehin schon immer wieder im Training erledigen sollten. Es hat auch soweit alles gut geklappt jedoch wurde ich auf fehlende „Atmung“ bei der Ausführung der Technik hingewiesen ( Schuldig im Sinne der Anklage, ich gelobe Besserung ) und auf zu wenig Power bei diversen Techniken ( Einspruch! Wenn man mit dem Ehepartner zusammen Partnerübungen erledigt, ist es nahezu tödlich zu schnell zu sein oder zu viel Kraft anzuwenden. Fügt man dem Ehepartner auch noch ungewollt blaue Flecke zu so kommt das auch einem Selbstmord gleich… Eigenschutz VOR Gürtelprüfung ). Ist nicht ganz ernst gemeint aber ich denke ihr wisst was ich damit sagen möchte.

Die bestandene Prüfung berechtigt ab jetzt auch das Tragen eines Karate-Gi ( Karate-Anzug ) beim Training. Natürlich habe ich diesen sofort bei unserem Sensei bestellt. Und ja ich werde ihn morgen daran erinnern ihn nicht zu vergessen… Bilder folgen dann.

9.Kyu
9.Kyu

Woran ich definitiv noch arbeiten muss

Klar, die saubere Ausführung aller Techniken steht weiter auf dem Plan. Die bemängelte Atmung muss noch in Fleisch und Blut über gehen. Der Kiai fällt mir ebenfalls noch etwas schwer. Ich habe meinen eigenen Kiai noch nicht gefunden. Also den Kampfschrei, der mir hilft auch die letzten Kraftreserven in den Schlag / Block zu lenken. Ich will ja auch nicht in der Halle wirken wie Bruce Lee. Jaja der hat kein Karate gemacht, ich weiß.

Neue Technik

Wir haben auch eine neue Technik gelernt. Einen Tritt namens „Kin-Geri“. Nein, er geht nicht in Richtung Kinn, zumindest nicht wenn der Gegner sein Kinn nicht in Richtung der Weichteile hat.

Pinan Nidan und der Wettkampf im Mai

Warum vergesse ich IMMER den Tettsui wenn ich in kleiner Gruppe die erste Kata vorführen muss??? Ich werde vielleicht doch langsam alt. Bis zum 19.05. habe ich ja noch ein paar Tage Zeit zu üben. Bis dahin muss das sitzen, denn dann ist Wettkampf angesagt. Als Besitzer des weißen Gurts bin ich berechtigt am Wettkampf teilzunehmen, also werde ich das auch tun.

Bisschen Off Topic: Cobra Kai never dies!

Die 2. Staffel des Karate Kid-Nachfolgers startet am 24.04. also morgen! Allerdings wie Staffel 1 bisher nur in englischer Original-Version und auch nur im Bezahl-Abo von YouTube RED. Team Miyagi-Do oder Team Cobra Kai?

Team Miyai-Do oder Cobra Kai?
Team Miyagi-Do oder Cobra Kai?

Typisch ich – der Floh im Ohr

Warum soll es beim Karate auch anders sein als sonst wo? Gestern haben wir wieder die Kata „Pinan Nidan“ geübt und dabei wurde erwähnt, dass am 19. Mai dieses Jahres ein Shiai ( ein Wettkampf ) stattfinden wird bei dem auch Träger des weißen Gurtes teilnehmen könnten. Jetzt ist das ja so, dass die dazu nötige Prüfung noch vor den Osterferien ist… Ihr wisst was ich andeuten möchte…

Prüfung < Shiai = Teilnahme Marco

Keine Sorge, keine Sorge! Es handelt sich bei diesem Shiai für die Anfänger nicht um ein Kumite sondern um eine Kata-Vorführung. Aber habe ich nicht im letzten Beitrag was von Terminator-Style während der Kata erwähnt? Nun ja, genau das gilt es eben zu verbessern. Die Ausschreibung für den Wettkampf ist >>> hier <<< zu finden.

Als vorerst letzte neue Technik haben wir dann noch den Mawashi-Geri gelernt, der in etwa wie im folgenden Video ausgeführt wird.

Team KI – Mawashi Geri

Hier rächt sich zum ersten mal das jahrelange „nichts-tun“. Die Gelenke sind etwas eingerostet und der Tritt klappt noch nicht so gut. Da muss jetzt in naher Zukunft eindeutig mehr gedehnt und gestreckt werden.

Die erste Kata – Pinan Nidan

Gestern konnte ich leider nicht am Training teilnehmen, denn ich wurde von einer Laufgruppe eingeladen an einem Longrun teilzunehmen und da mein erster Halbmarathon bereits in zwei Wochen ist, habe ich dieses Angebot angenommen.
Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht auch bei Karate fleißig war. Man kann das ein oder andere gelernte ja auch zuhause wiederholen. Ganz besonders wenn man am letzten Mittwoch die erste Kata, die Pinan Nidan, gelernt hat.

Für diejenigen die nicht wissen was eine Kata ist, möchte ich Wikipedia zitieren: „Eine Kata im Karate ist – wie in anderen japanischen Kampfsportarten auch – eine Übungsform, die aus stilisierten Kämpfen besteht, welche jedoch im Karate meist gegen imaginäre Gegner geführt werden.“ ( Quelle: Wikipedia ) Wer eine ähnliche Kata sehen möchte, kann sich folgendes Video einmal ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=koOaztyceUs

Mal nebenbei erwähnt

Videos von Techniken und Katas sind für die Stilrichtung „Shorinji Ryu“ extrem rar daher verlinke ich hier Videos, die unserem Stil ähnlich sind. Wenn ich mal gut genug bin, dann werde ich die ein oder andere Technik / Kata dann auch im Stil des „Shorinji Ryu“ selbst verfilmen und hier zeigen. Bis es aber soweit ist, bitte ich noch um Verständnis, dass ich Stilähnliche Videos hier zeige. Beim Training selbst kann ich aus datenschutztechnischen Gründen natürlich keine Videos machen.
Die Leute, die das Glück ( ja ich weiß, andere würden es eher Pech nennen ) haben mich zu kennen wissen, dass ich meinen Horizont gerne auch außerhalb des Trainings erweitere. Aus diesem Grund und auf freundlicher Empfehlung von Sempai-Dai Helga H. habe ich mir das Buch „Shihan Bill Marsh – Ein Leben für Karate Do“ von Jürgen Fischer  als e-book zugelegt.

Ein Leben für Karate Do

Neben seinem Leben beschreibt Shihan Bill Marsh auch die Grundtechniken und die ersten Katas für den Shorinji Ryu Stil. Leider gibt es in der e-book Version einen Anzeigefehler. Ausgerechnet bei der ersten erlernten Kata. Die Reihenfolge der Techniken innerhalb des Pinan Nidan sind nicht fortlaufend dargestellt sondern in Blöcken verschoben. Ich denke das hängt mit der Konvertierung des Originals-Skripts zur e-book-Version zusammen. Das ist schade, aber nicht zu ändern. Aber zurück zur Kata.

Die Abläufe lernen wird wahrscheinlich nicht wirklich das Problem sein. Schwieriger werden die feinen Übergänge und die edlen Betonungen der individuellen Techniken. Was meine ich damit? Wenn ich die Kata in den Abläufen mal irgendwann drauf habe, dann wird das aussehen als würde ein Roboter, wahrscheinlich ein Terminator, die Kata ausführen. Technisch dann ok aber optisch ein debakel 🙂 Mal schauen wie ich mich da rantasten kann. Eine weitere Hürde muss ich ebenfalls noch überwinden und das ist das „Ankündigen“ der Kata und das Kiai ( https://de.wikipedia.org/wiki/Kiai ) während der Ausführung. Beide bedürfen einer lauten und deutlichen akustischen Äusserung und das im schlimmsten Fall vor allen anderen 😉 Ich bin nunmal ein ruhiger Mensch und muss den Mut dann erstmal aufbringen das vor anderen zu tun.

Was wurde neu gelernt?

Innerhalb des Pinan Nidan gab es einen für uns noch unbekannten Stoß, einen Tettsui. Das ist ein Stoß mit der Unterseite der Faust. ( Ähnlich dem Dampfhammer von Bud Spencer 🙂 )

Shihan Bill Marsh

Ich denke jeder der aus der Trierer Gegend kommt hat schon mal den Namen Bill Marsh gehört. Leider hatte ich noch nicht das Vergnügen, ihn persönlich kennen zu lernen aber das kommt ja vielleicht noch. Bei YouTube kann man einen Bericht der Landesschau RP – SWR  vom 27.06.2014 finden den ich hier mal verlinke.


https://www.youtube.com/watch?v=QtjaSQHPPgk

Am Mittwoch geht es dann weiter. Stay tuned und schaut zwischendurch mal hier vorbei.

Sonntagstraining oder erste Peinlichkeiten

Am Sonntag 17.03.2019 war wieder ein Karatetraining angesetzt. Es ist leider nicht immer einfach mit zwei kleinen Kindern ( 4+ 6 ) pünktlich zu sein, selbst wenn der 6-jährige ebenfalls am Unterricht teilnimmt. So war ich auch an diesem Tag wieder im Stress und wir kamen zu spät…

„Was macht man, wenn man zu spät kommt?“

Das war dann die Frage. Mhhh…. Völlig überfordert ist mir erstmal die richtige Antwort nicht eingefallen. Ich dachte an das Schließen der Eingangstür oder an Liegestütze zur Strafe für die Verspätung. Dabei war die Lösung doch zum greifen nahe und war aufgrund einer guten Erziehung auch irgendwie selbstverständlich. Man grüßt den Trainer / Sensai natürlich erstmal mit einer Verbeugung! Peinlichkeit hoch 3… Die Kinder wurden nach dem Training natürlich sofort dazu veranlasst, beim nächsten Training doch ein wenig schneller ins Auto einzusteigen. Immerhin kostet das auch Trainingszeit der anderen.

Da die „Schwarzgurtler“ auf einem Trainingsseminar waren gab es diesmal nur eine Gruppe. Gemeinsames Training mit den Fortgeschrittenen ist schon ein wenig anders. Zum ersten mal stand jemand vor mir ( abgesehen von den Trainingseinheiten mit dem Sensai ) der die Angriffs- und Abwehrtechniken richtig und wie man in Trier sagt, mit Schmackes, ausführt. Ich war die Geschwindigkeit nicht gewohnt aber ich denke ich konnte meine Aufgaben relativ gut lösen. Hier ist dann wohl mal Tempotraining angesagt aber das wird auch mit der Zeit kommen wenn die Techniken in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Als neue Technik lernten wir den Gyaku-Tsuki ( oder Zuki? hier unterscheiden sich die Schreibweisen im Internet ). Das ist eine Fauststoßtechnik ähnlich dem Oi-Tsuki ( oder Zuki ) mit dem Unterschied, dass der Stoßarm entgegengesetzt zum vorderen Bein ( in Zenkutso-Dachi ) ist. Wenn man bisher nur den Oi-Tsuki durchgeführt hat, dann ist wieder Konzentration gefragt, denn hier muss man auch bei der Wende im Kopf ein wenig umschalten.

Ein Video vom YouTube Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCMnne5263aEAje6xBOQTY8w

Natürlich hat das gemeinsame Training mit meinem Gegenüber auch wieder Flecken hinterlassen und da ich ja gerne jammere hier ein Beweisfoto:

Mimimi - Papa hat Aua!
Mimimi – Papa hat Aua!

Abschließend sei zu sagen, dass das Training wieder spitze war und die Zeit mal wieder vorbeigeflogen ist. Ich freue mich schon auf Mittwoch, ich hoffe das ich diesmal pünktlich da sein kann.

Kleiner Trainingsbericht vom 13.03.2019

Das Mittwochs-Training wird bei mir immer eine knappe Sache. Es beginnt ja schon um 17:30 Uhr und da der Straßenverkehr immer wenn ich was vorhabe chaotisch ist schaffe ich es immer nur so kurz und knapp.

Wenn allerdings das Training dann auch noch in einer anderen Halle ist, dann kommt der Marco natürlich ein paar Minuten zu spät. OK, ich kann ja laufen 😉

Ab kommender Woche bin ich voraussichtlich nur noch mit dem e-bike und der Bahn unterwegs, ich erhoffe mir davon etwas kontrolliertere Zeiten. Aber alles wird gut.Die letzte Trainingseinheit war extrem schnell vorbei. Ich habe auch mal eine mir bisher unbekannte Technik ( Shuto-Uke ) und eine neue Stellung ( Nekoashi-Dachi oder kurz Neko-Dachi ) gelernt. Beide Techniken benötigen volle Konzentration gerade dann wenn man beide Teile miteinander kombinieren muss. Es gibt immer 100 Sachen zu beachten und alles unter einen Hut zu bekommen ist manchmal etwas knifflig aber auch machbar. Übung macht den Karate-Meister 😉 Eine schöne Ankündigung gab es auch und zwar, dass die erste Prüfung zum weißen Gurt noch vor Ostern erfolgen wird. Ich bin mir fast sicher, dass das am 07.04.2019 passiert, denn dann bin ich in Freiburg und versuche den Halbmarathon zu überleben.

YouTube Kanal vom TeamKI
Irgendwie kann ich es gar nicht erwarten, die Prüfung abzuschließen und mir endlich einen Karate-Anzug zuzulegen.